Höhenmeter statt Kilometer

Die Entfernung ist in Norwegen eine schlechte Planungsgröße. Fjorde, Pässe und Tunnel verlängern Tagesetappen oder machen sie unmöglich. Planen Sie nach Höhenmetern, Fährverbindungen und Verkehrsregeln. Einige lange Tunnel sind für Radfahrer gesperrt, und Umgehungen können erheblich länger sein.

Gute Einsteigerrouten folgen alten Bahn- und Versorgungswegen. Ein bekanntes Beispiel ist die Rallarvegen zwischen Haugastøl und Flåm, rund 80 Kilometer, überwiegend Schotter und im Winter geschlossen.

Ausrüstung und Wetter

Rechnen Sie in jeder Jahreszeit mit Regen und Wind. Schichtkleidung, Regenschutz fürs Gepäck und Ersatzschläuche sind wichtiger als Leichtbau. Auf Schotter lohnen breitere Reifen.

Abseits der Küste liegen Läden weit auseinander. Wasser und Verpflegung gehören für die ganze Etappe ins Gepäck, und Ruhetage sollten zum Plan gehören, nicht zur Notlösung.

Übernachten und Rückreise

Wanderhütten des norwegischen Wandervereins DNT liegen meist an Wanderwegen, nicht an Radrouten, aber manche Radstrecken führen an ihnen vorbei. Die Mitnahme von Rädern in Zügen und Bussen ist je nach Strecke und Betreiber geregelt. Reservierung und Gebühren klärt man vorab.

Quellen und Links

  • Statens vegvesen

    Die norwegische Straßenverwaltung, mit Straßenzustand, Fähr- und Mautinformationen.

  • UT.no

    Tourenbeschreibungen und Hütteninformationen von DNT und Partnern.

Kontrollpunkt

Legen Sie für jeden Tag eine kürzere zweite Route fest und prüfen Sie Tunnelsperrungen für Radfahrer bei Statens vegvesen.